Christa Hourani bei Radio Dreyeckland: Es braucht klassenkämpferischere und internationalistischere Gewerkschaften.

Christa Hourani bei Radio Dreyeckland: Es braucht klassenkämpferischere und internationalistischere Gewerkschaften.

Die Sprecherin der Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften, Christa Hourani, war zu Gast in einem Interview bei Radio Dreyeckland und spricht über die Ursachen für das gute Abschneiden der AfD unter Gewerkschafter*innen:

Aus der Beschreibung bei Radio Dreyeckland: Bei der Europawahl haben nicht nur die Grünen massiv gewonnen, sondern wie zu befürchten, auch die AfD. Viele Stimmen gewann die AfD nicht nur im Osten, sondern auch bei ArbeiterInnen und das obwohl die Partei zum großen Teil ein höchst unsoziales Programm hat. Infratest dimap kam zum Ergebnis, dass die AfD bei ArbeiterInnen 23 % der abgegebenen Stimmen erhielt. Die Jenaer SoziologInnen Klaus Dörre und Karina Becker sehen sogar bei 24 Prozent der Gewerkschaftsmitgliedern eine Parteipräferenz für die AfD.Über den Erfolg der AfD bei ArbeiterInnen und Gewerkschaftsmitgliedern haben wir mit Christa Hourani von der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken gesprochen. Sie ist seit längerem beschäftigt mit der AfD nahen rechten Betriebsratsliste „Zentrum Automobil“ bei Mercedes in Stuttgart und kritisiert den „Kuschelkurs“ der Gewerkschaften gegenüber dem Kapital.

Das Interview könnt ihr hier anhören: https://rdl.de/beitrag/es-braucht-klassenk-mpferischere-und-internationalistischere-gewerkschaften

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