Neuigkeiten

Nov
13

Arbeitszeitverkürzung ist ein Aspekt der laufenden IG-Metall-Tarifrunde – „Gift für das Kapital“

Artikel von Christa Hourani, UZ, 13. November 2020
Seit 25 Jahren gilt in der westdeutschen Metallindustrie die 35-Stunden-Woche. Am 1. Oktober 1995 ist diese tarifliche Regelung in Kraft getreten, für die 1984 hunderttausende Metallerinnen und Metaller fast sieben Wochen streikten. Mit einer Stufenregelung und weiteren Streiks Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre konnte die 35-Stunden-Woche elf Jahre nach dem wohl härtesten Kampf in der Geschichte der IG Metall durchgesetzt werden.

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Nov
02

Angriffe abgewehrt – mageres Ergebnis

Stellungnahme des Koordinierungskreises der „Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften – VKG“ zum Abschluss der Tarifrunde im öffentlichen Dienst
Vor dem Hintergrund der ökonomischen, ökologischen und gesundheitlichen Krise richteten sich alle Augen auf die diesjährige Tarifrunde im öffentlichen Dienst in Verbindung mit den Verhandlungen um einen bundesweiten Manteltarifvertrag im öffentlichen Personennahverkehr. Vielen war klar, dass der Tarifkampf Beispielcharakter dafür haben würde, wie Gewerkschaften sich aufstellen, um gegen das Abwälzen der Krisenlasten auf die Masse der Beschäftigten zu mobilisieren.

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Nov
02

Nicht ohne Systemkritik

Aus der Beilage der Junge Welt Bildung und Ausbildung, vom 28.10.2020 Junge Gewerkschafter
Gewerkschaftsjugend in der Zwickmühle: Engagement für Tagesforderungen und gegen das große Ganze des kapitalistischen Systems
Von Steve Hollasky
Gewerkschaften seien »Schulen des Klassenkampfes« heißt es oft in der Linken. In der Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne lernen Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Stärke kennen. Gerade Jugendliche spielen hierbei eine besondere Rolle.

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Okt
28

Statt erzwungenem Verzicht und Job-Kahlschlag: Alle gemeinsam für Arbeitsplätze und Löhne kämpfen! Solidarität ist unsere Stärke!

aus dem Betriebsflyer des Stuttgarter Metallertreffs

Alles ist anders. Die Corona-Pandemie beschleunigt eine der größten Weltwirtschafts-krisen der Geschichte. Die spürbaren Folgen sind Entlassungen, Betriebsschließungen, Verlagerungen, Lohnkürzungen, Sozialabbau, steigende Arbeitslosigkeit. Das Virus ist nur der Auslöser, die Ursache aber ist das kapitalistische System. Die soziale Ungleichheit wird vertieft. Reiche werden noch reicher, während immer mehr arbeitende und erwerbslose Menschen auf der Strecke bleiben.

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Okt
13

Tarifrunde öffentlicher Dienst: Wir zahlen nicht für diese Krise

Volle Mobilisierung bis hin zu Durchsetzungsstreiks – gemeinsam mit den KollegInnen aus dem öffentlichen Nahverkehr gegen die Abwälzung der Krise auf uns.
In den letzten Wochen haben sich Tausende KollegInnen aus dem öffentlichen Dienst – ErzieherInnen, Pflegekräfte, SozialarbeiterInnen, Beschäftige aus der Stadtreinigung, aus der Wasserversorgung, Verwaltung und viele mehr, sowie KollegInnen aus dem öffentlichen Nahverkehr an Warnstreiks, Kundgebungen, Demos und anderen Aktionen gegen die Blockade der öffentlichen „Arbeitgeber“ beteiligt.

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Okt
13

Tarifrunde Nahverkehr: Nahverkehr geht alle an! Klotzen nicht kleckern!

Die drohende Klima-Katastrophe und die Massenbewegung für mehr Klimaschutz haben die Öffentlichkeit, die Regierungen und die Medien dazu gezwungen zuzugeben, dass es so nicht weiter gehen kann. Deshalb geht es in dieser Tarifrunde um viel: Deutlich bessere Bezahlung und kürzere Arbeitszeiten; mehr Urlaub und einen gemeinsamen Flächentarif; mehr Personal und Ausbau der Systeme; Klimaschutz und sinnvolle Flächennutzung in der Stadt.

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Okt
13

Tarifrunde öffentlicher Dienst und Gesundheitswesen: Volle Mobilisierung – Schluss mit der Politik der „ausgestreckten Hand“

Ein Flugblatt der Münchner Gewerkschaftslinken
Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde stellen sich die öffentlichen Arbeitgeber stur: Die Kassen seien leer auf-grund der Krisenpakete der Bundesregierung, die an die sogenannten „systemrelevanten“ Konzerne als Subventionen flossen, um diese nach dem Einbruch der Wirtschaft zu stützen! Allein Lufthansa erhielt davon 9 Mrd. Euro – ohne irgendwelche Bedingungen, was z.B. die Umweltverträglichkeit oder den Erhalt von Arbeitsplätzen angeht.

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Okt
13

Proteste gegen Job-Vernichtung bei Daimler in Untertürkheim – Parkhaus „gekapert“

von Christa Hourani
Mitte September wurden die Pläne der Konzernleitung bekannt, die drastische Einschnitte in den Werken in Untertürkheim und Berlin vorsehen. In Untertürkheim sollen bis 2025 rund 4.000 Stellen wegfallen, das ist jeder 5. Arbeitsplatz. In Berlin ist von 1.000 bis 2000 Arbeitsplätzen die Rede bei insgesamt 2500 Beschäftigten. Betroffen sind die Produktion, aber auch indirekte Bereiche. Dies sind die ersten beiden Werke mit konkret benannten Abbauplänen. Insgesamt sollen bei Daimler die nächsten Jahre 30.000 Jobs vernichtet werden – trotz Zukunftssicherung 2030!

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Okt
01

Solidarität gewinnt

Metaller in BaWü fordern gemeinsame Manifestation gegen Arbeitsplatzvernichtung
Christa Hourani
Im Rahmen der Kampagne „Solidarität gewinnt“ gab es Mitte September in Baden-Württemberg in einer ganzen Reihe von Betrieben Proteste gegen Personalabbau, Werksschließungen und Sparpläne

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Sep
22

Aufsichtsrat lässt Katze aus Sack – Massenentlassungen bestätigt! 7600 Arbeitsplätze bedroht

MAHLE- SOLIDARITÄT Nr.9 – 21.9.2020
Unseren letzten Flyer Nummer 8 hatten wir VOR der Aufsichtsratssitzung verteilt. Am gleichen Tag hat die Geschäftsführung GF unsere Prognose voll bestätigt, dass sie Massenentlassungen plant. Sie will 7600 Arbeitsplätze vernichten, davon 2000 in Deutschland, 3700 in Europa, 2800 in Nordamerika, 1100 in Südamerika und Asien
Das ist ein Kahlschlag für viele Standorte und Regionen, Massenentlassungen!

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